Das Interesse für eine Mensch-Tier-Beziehung nimmt immer stärker zu.

Tiere sind unvoreingenommen, sie kümmern sich nicht um körperliche oder seelische Makel und nehmen eine Person so an, wie sie ist.

Alpakas dominieren den Menschen nicht, sondern zeigen durch ihre Neugierde ein aufgeschlossenes Verhalten. Sie sind sehr sensibel und feinfühlig. Man kann ihnen näher kommen, wenn man sich in seiner eigenen Mitte befindet –d.h. der Kontakt mit Alpakas kann Menschen ins Gleichgewicht bringen und zur Entspannung beitragen. Alpakas sind nicht mit negativen Erfahrungen belegt, sie beißen nicht, nähern sich dem Menschen nur behutsam und wahren dennoch immer Distanz. Sie eignen sich für den Einsatz tiergestützter Interventionen und Aktivitäten besonders für Kinder, aber auch Senioren und alle anderen Personen. Bisherigen Erfahrungsberichten zufolge konnten positive Ergebnisse bei Kindern, die in Ihrer Entwicklung verzögert sind, die an ADS, ADHS oder an Konzentrationsstörungen leiden, Auffälligkeiten im Sozialverhalten zeigten oder auch nur Schulprobleme haben, erzielt werden.

Weitere positive Ergebnisse sind bei Personen mit Demenzerscheinungen oder beispielsweise bei Autismus, aber auch bei Depressionen zu verzeichnen.

Die Förderung durch den Kontakt mit Alpakas kann vielfältig sein und reicht vom Aufbau von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen über die Möglichkeiten einer Verbesserung des kognitiven Bereichs, der Sozialkompetenz, Schulung der Wahrnehmung und der Sinne sowie einem Anstieg der Motivation und Lebensfreude.